Fachanwälte für StrafrechtStrafrechtskanzlei Pohl Marx Rolnik

Fälle aus dem Drogenstrafrecht

Die Verteidigung im Drogenstrafrecht ist unser Hauptschwerpunkt.

Im Bereich der Drogendelikte steht bei uns die Verteidigung wegen Besitz oder Handeltreiben von bzw. mit Kokain und Cannabis im Vordergrund.
 

     Amtsgericht Tiergarten (Jugendgericht) - Anklage Handel mit Betäubungsmitteln; § 29 I BtMG

    Kurzbericht: Unser spätere Mandant hatte als Beifahrer aus einem Auto heraus Cannabis verkauft. Allerdings handelte es sich bei den Käufern um Zivilpolizisten. Um eine möglichst geringe Strafe zu erzielen, haben wir unserem Mandanten zu einem Teilgeständnis geraten. Dieser beinhaltete aber auch den unwiderlegbaren Vortrag, unser Mandant habe beim Handeltreiben des Autofahrers lediglich kurz und spontan Hilfe geleistet. Das erfreuliche Ergebnis: 30 Stunden Freizeitarbeit.
     

     Landgericht Berlin - Anklage Handel mit BtM in nicht geringer Menge; § 29a Abs. 2 BtMG

    Kurzbericht: Bei unserem späteren Mandanten wurden im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung viele Cannabispflanzen und abgepacktes Material gefunden. Bei der Polizei hatte er bereits gestanden, ca. 1,2 kg Cannabis pro Monat zu verkaufen. Unsere Ziel lautete: Vermeidung einer Haftstrafe ohne Bewährung. Durch intensive Gespräche mit unserem Mandanten und entsprechende Vorbereitung, bei der unser Mandanten auch seine “Hausaufgaben” sehr gut erledigte, konnte eine Bewährungsstrafe erzielt werden.


     Amtsgericht Tiergarten (Jugendschöffengericht) - Anklage gewerbsmäßiger Handel mit BtM

    Kurzbericht: Unser spätere Mandant war einschlägig vorbestraft und wurde angeklagt, in 17 Fällen Marihuana, Speed und Crystal verkauft zu haben. In Absprache mit dem Gericht und der Staatsanwaltschaft, wurden 10 Fälle davon eingestellt. Für den Rest gab es 1 Jahr und 2 Monate. Auf Bewährung.
     

     Amtsgericht Tiergarten - Strafbefehl wegen Kokainbesitz; § 29 Abs. 1 Nr. 3 BtMG

    Kurzbericht: Unser Mandant hatte wegen Besitz von Kokain einen Strafbefehl über 1.200 € erhalten. Dagegen haben wir Einspruch eingelegt. Die Überprüfung der Akte ergab, daß sich unser Mandant bei der Polizei selbst belastet hatte. Er wurde allerdings rechtswidrig zur Wahrheit bei seiner Aussage ermahnt. Es ist jedoch niemand verpflichtet, sich selbst zu belasten. Wir setzten ein entsprechendes Verteidigungsschreiben auf. Das Verfahren wurde ohne Auflagen eingestellt.


     
    Amtsgericht Tiergarten - Strafbefehl wegen BtM-Besitz; § 29 Abs. 1 Nr. 3 BtMG

    Kurzbericht: Es handelte sich um einen sehr kleinen Fall, doch hat es sich dennoch gelohnt, gegen den Strafbefehl Einspruch einzulegen. Unsere Mandantin hatte Amphetamine in Ihrer Wohnung gelagert und einen Strafbefehl erhalten. Nach Klärung ihrer Einkommensverhältnisse haben wir einen Einspruch gegen die Höhe der Tagessätze, also die Geldstrafenhöhe, eingelegt. Die Geldstrafe wurde dadurch halbiert. Trotz der Anwaltsgebühren hat sich das für unsere Mandantin gerechnet.
     

     Landgericht Berlin - BtM-Handel in nicht geringer Menge mit Waffen; § 30a Abs. 2 Nr. 2 BtMG

    Kurzbericht: Unser Mandant wurde von der Polizei beim Verkauf von Cannabis beobachtet. Er wurde festgenommen, seine Wohnung wurde durchsucht. Dort wurden ca. 3 kg Cannabis, Händlerutensilien sowie ein Schlagstock und eine Gaspistole gefunden. In solchen Fällen droht eine Strafe von mindestens 5 Jahren Haft. Allerdings sieht das Gesetz deutlich geringere Strafen für einen minder schweren Fall vor. Auf dieses Ziel hin war auch die Verteidigungsstrategie ausgerichtet. Am Ende konnten wir das Gericht davon überzeugen, daß ein minder schwerer Fall vorlag.

    Unser Mandant wurde deshalb zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.

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