Fachanwälte für StrafrechtStrafrechtskanzlei Pohl Marx Rolnik

Fälle aus den Bereichen Sexualstrafrecht und Kapitaldelikte

     Landgericht Berlin (Schwurgericht) - Anklage wegen Totschlag; §§ 212, 224 StGB

    Bericht: Erfolgreiche Verteidigung im Prozeß wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung
     

     Polizei: Vorladung und Wohnungsdurchsuchung wegen Erwerb kinderpornographischer Schriften

    Kurzbericht: Die Polizei durchsuchte die Wohnung unseres späteren Mandanten wegen Verdacht auf Erwerb und Verbreitung kinderpornographischer Schriften. Die Computer wurden beschlagnahmt. Unser Mandant hatte über einschlägige Internettauschbörsen Bildmaterial gesammelt und auch weitergegeben. Die Verteidigungsstrategie beinhaltete u.a., das Verfahren in die Länge zu ziehen. Nach diversen Gesprächen mit der Staatsanwaltschaft gelang es uns, daß unser Mandant nicht öffentlich angeklagt wurde, sondern nur einen Strafbefehl erhielt. Gegen die Höhe der Geldstrafe haben wir dann noch erfolgreich Einspruch eingelegt.
     

     Amtsgericht Berlin - Tiergarten - Anklage wegen sex. Mißbrauch von Kindern; §§ 176 Abs. 1, 176a StGB

    Kurzbericht: Unserem Mandanten wurde vorgeworfen, ein Kind aus dem Familienumfeld gegen seinen Willen geküßt und zwischen den Beinen berührt zu haben. Unser Mandant war bereits einschlägig vorbestraft. Das Verteidigungsziel bestand darin, für unseren Mandanten eine Bewährungsstrafe zu erkämpfen. Dazu führten wir intensive Gespräche mit unserem Mandanten sowie der dem Gericht, so daß unser Mandant am Ende 1 Jahr und 10 Monate auf Bewährung bekam. Dazu als Auflage: Durchführung einer Sexualtherapie.
     

     Landgericht Berlin (Schwurgericht) - Anklage wegen Totschlags; § 212 StGB

    Kurzbericht: Ein Familienmitglied unseres späteren Mandanten wurde tot aufgefunden. Unser Mandant wurde sofort verdächtigt. In seinem Auto schlug ein Leichenspürhund an. In der Folge kam es zu einer Anklage wegen Totschlags.

    Rechtsanwalt Pohl übernahm die Verteidigung und führte intensive Gespräche mit seinem Mandanten, der sich in Untersuchungshaft befand. Unser Mandant wollte die Tat gestehen, es sprachen auch viele Beweise gegen ihn, so daß es darauf ankam, eine Strafmaßverteidigung aufzubauen.

    Den Schilderungen des Mandanten zufolge lag nahe, daß er von der Getöteten massiv provoziert worden war. In der Hauptverhandlung las Rechtsanwalt Pohl für seinen Mandanten eine entsprechende Erklärung vor. Der Gutachter bescheinigte unserem Mandanten, zum Tatzeitpunkt nicht voll schuldfähig gewesen zu sein. Das Landgericht folgte allerdings dem weiteren Verteidigungsargument, daß die Strafe doppelt - wegen Provokation und eingeschränkter Schuldfähigkeit - zu mildern sei, nicht.

    Unser Mandant wurde vom Landgericht zu weniger als 5 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Gegen das Strafmaß legte Rechtsanwalt Pohl erfolgreich Revision beim Bundesgerichtshof ein. Die Strafe wurde in einer neuen Verhandlung am Landgericht weiter reduziert.
     

     Landgericht Berlin (Schwurgericht) - Anklage wegen versuchten Totschlags; §§ 212, 22, 23 Abs.1 StGB

    Kurzbericht: Unser späterer Mandant war während einer Party in einen heftigen Streit geraten. Alle Beteiligten standen unter Alkoholeinfluß. Unser spätere Mandant zog ein Messer und verletzte einen anderen Gast schwer. Die Anklage lautete auf versuchten Totschlag. Rechtsanwalt Marx übernahm die Verteidigung. Die Verteidigung konnte erfolgreich darlegen, daß kein Tötungsvorsatz vorlag. Es erfolgte daher nur eine Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung. Hinsichtlich der Strafhöhe legte Rechtsanwalt Marx Revision beim Bundesgerichtshof ein, so daß die Strafe in einer neuen Verhandlung reduziert wurde.
     

     Amtsgericht Berlin-Tiergarten - Anklage wegen sexueller Nötigung; Vergewaltigung; § 177 StGB

    Kurzbericht: Unser Mandant wurde wegen Vergewaltigung angeklagt. Er soll mit einer Frau, mit der er zuvor eine Affäre hatte, gegen ihren Willen Sex gehabt haben. Es stand Aussage gegen Aussage, so daß es auf die Glaubhaftigkeit von Mandant und Zeugin ankam. Am Ende glaubte das Gericht unserem Mandanten nicht. Er erhielt eine Strafe von 2 Jahren auf Bewährung. Er wollte aber nicht in Berufung gehen, da er mit dem Urteil am Ende einverstanden war und die Sache zu Ende bringen wollte.

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